Aktuelle Artikel
Karl Küpper (De Verdötschte)
Karl Küpper war ein sehr prominenter Büttenredner, der sich auch im Dritten Reich traute, das Regime mit Spott zu überziehen. Er ließ sich seinen Mund auch nach dem Krieg nicht verbieten, was ihm immer wieder Ärger bereitete.
Mehr2015 – Der Streit um den Charlie-Hebdo-Wagen
Am 7. Januar 2015 fand ein islamistischer Anschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo statt. Dies sollte Thema eines Wagens im Rosenmontagszug sein. Auf Facebook wählte man das Motiv eines Jecks, der einem Terroristen einen Buntstift in den Waffenlauf stopft. Doch es kam anders.
Mehr1968 – Die Jungfrau geht zu Fuß
In diesem Jahr kommt es für die Kölner Jungfrau Johanna alias Hans Becker knüppeldick: Im Rosenmontagszug erleidet der Wagen von Bauer und Jungfrau einen Achsenbruch. Beide setzen den Zug zu Fuß fort, wobei die Jungfrau die Musikkapelle der Prinzen-Garde dirigiert.
Mehr1952 – Soldaten im Rosenmontagszug
In den 50er Jahren stritten die Deutschen um ihre Wiederbewaffnung. Die Kölner persiflierten das Thema auf ihre eigene Weise: Im Rosenmontagszug marschierte eine Kompanie wiederbewaffneter Deutscher mit, die einen Teil des Zugwegs robbend zurücklegte.
Mehr1950 – Trizonesien-Song – Nationalhymne der Nachkriegszeit
Kein Schlager traf die Stimmung der Nachkriegszeit so bekonnt wie das „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ von Karl Berbuer, einer humorvollen Nummer über das Besatzungsregime in den drei Westzonen. Das Lied ersetzte zeitweise die Nationalhymne.
Mehr1950 – Kölle wie et ess un wor
1950 wird das 1900jährige Stadtjubiläum zum Mittelpunkt des Kölner Rosenmontagszuges. Die Kölner Stadtgeschichte von den Ubiern bis zur Gegenwart wird auf geistreiche und witzige Weise persifliert. Man feiert wieder Karneval.
Mehr1939 – Einweihung des Ostermann-Brunnens
Drei Jahre nach Willi Ostermanns Tod hatten Thomas Liessem und Ostermanns großer Freundeskreis genug Geld zusammen, um dem bekanntesten Kölner ein Denkmal zu setzen: Den Ostermann-Brunnen in der Kölner Altstadt.
Mehr1938 – Dreimol Null es Null es Null
Am 12. Februar 1938 feierte ein Lied in der Wolkenburg in Köln seine Uraufführung, welches heute jeder Kölner kennt: „Die Kaygass Nummero Null“. Auf der Sitzung der Karnevalsgesellschaft „Mer Blieve Zesamme“ einer Abspaltung von der Großen Kölner KG. Der Text stammt von Willi Herkenrath, die Melodie von Hermann Kläser. Beide hatten sich einige Jahre […]
Mehr1935 – Carl Umbreit und der „Halbjude“ Hermann Schütter
Carl Umbreit gehört unbestritten zu den bedeutendsten Kölner Karnevalisten des letzten Jahrhunderts. Doch er war auch überzeugte Nationalsozialist und jagte den damaligen Schriftführer des Festkomitees als „Halbjuden“ aus dem Amt.
Mehr1928 – Fastelovend im Rundfunk
Am 28. Januar 1928 übertrug der Kölner Rundfunksender zum ersten mal eine Karnevalssitzung. Und der Mann am Mikrophon war ein echter Kenner und äußerst amüsanter Unterhalter: Fritz Maass.
MehrTraditions-Gemeinschaft ehemaliger Prinzen, Bauern und Jungfrauen des Kölner Karnevals
In der Traditions-Gemeinschaft ehemaliger Prinzen, Bauern und Jungfrauen des Kölner Karnevals, gegründet im Jahre 1928, sind nehazu sämtliche Kölner Ex-Tollitäten organisiert. Einzig dazu, Paula Zapf und Else Horion, die beiden weiblichen Jungfrauen aus den Jahren 1939 und 1940 in ihre Reihen aufzunehmen, konnten sich die Herren nicht durchringen. Natürlich weiß jeder, dass man das beste […]
Mehr1904 – Der blau-goldene Prinz
Das erste und einzige Mal im Kölner Karneval trägt der Prinz 1904 kein rot-weißes Ornat. Als gebürtiger Ehrenfelder geht Prof. Dr. Karl Zilkens, der sich Prinz Carolus III. nennt, in den Ehrenfelder Farben blau-gold.
Mehr1885 – Prinz Karneval als Colonisator
Im Jahr 1885 wird Prinz Karneval zum Colonisator. Der Karneval wird vom sog. „Afrikafieber“ angesteckt, welches in diesen Jahren in Köln und andernort grassiert. Der Kölner Rosenmontagszug wird bevölkert von Schwarzen – der Schuhcreme sei Dank.
Mehr1870 – Wie sich die blauen Funken in den Rosenmontagszug schummelten
Nach ihrer Gründung der Blauen Funken strebten sie auch in den Rosenmontagszug. Aber: Zwei Funkenabordnungen im Zug – das war den Verantwortlichen zu viel. Deshalb griffen die Blauen Funken zu einer List.
Mehr1825 – Korrespondenz mit Goethe
Im Jahre 1824/25 traten die Vertreter den noch jungen Kölner Karnevals an den Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe heran. Er widmete dem Kölner Karneval sein Gedicht „Der Kölner Mummenschanz“.
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